50 Millionen Euro für Denkmalschutz: Neue Förderchance für das Weserbergland
Für den Erhalt und die Sanierung von Denkmälern stellt der Bund auch 2026 zusätzliche Mittel bereit. Im Bundeshaushalt sind dafür 50 Millionen Euro für ein neues Denkmalschutz-Sonderprogramm vorgesehen. Damit können bundesweit wichtige Sanierungs- und Restaurierungsprojekte unterstützt werden. Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps macht deshalb Kommunen, Kirchen, Stiftungen, Vereine und private Eigentümer im Weserbergland auf die neue Förderrunde aufmerksam.
„Viele historische Gebäude, Kirchen und Denkmäler gehören ganz selbstverständlich zu unseren Orten und prägen das Weserbergland. Sie zu erhalten, kostet aber oft viel Geld. Umso wichtiger ist es, dass der Bund hier weiter unterstützt“, erklärt Schraps.
Dass die Förderung auch im Weserbergland ankommt, zeigen mehrere Beispiele aus der Region. Für die Sanierung der Münsterkirche St. Bonifatius in Hameln flossen 387.500 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm. Das Stift Fischbeck erhielt rund 106.000 Euro, für das Herrenhaus des Ritterguts Meinbrexen im Landkreis Holzminden wurden 180.000 Euro bereitgestellt.
Gefördert werden können insbesondere der Erhalt und die Restaurierung von Kulturdenkmälern und historischen Orgeln. Der Bund kann grundsätzlich bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten übernehmen.
Die Anträge werden zunächst beim Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege eingereicht. Die vollständigen Unterlagen müssen bereits bis zum 2. Oktober 2026 für das weitere Verfahren vorliegen. Da auf Landesebene frühere Fristen gelten können, sollten Interessierte möglichst kurzfristig Kontakt mit dem Landesamt aufnehmen. Bei Fragen zur Förderrunde stehen auch die Wahlkreisbüros von Johannes Schraps gerne zur Verfügung.